Rathausquartier Pforzheim

Innerstädtische Quartiersentwicklung, Wettbewerb

2016

Ziel des Beitrags war es das Rathausquartier als ein verbinden des städtebauliches Ensemble wieder erlebbar zu machen und auf dem Grundgerüst der historischen Wegeführung die entstandenen Trennungen zu beseitigen mit einem neuen, inneren Platz als Herzstück des neuen Rathausquartiers.

Der aufgelösten Bebauung auf der Ostseite wird eine klare Ordnung gegenübergestellt und an der Kreuzung Deimlingstraße und Östliche Karl-Friedrich-Straße soll die Bebauung durch punktuelle Erhöhung den Auftakt zur Fußgängerzone markieren. Die architektonische Ausprägung wird dabei getragen von der Anordnung unterschiedlicher, maßstäblicher Baukörper. So reagieren die Fassaden und Höhen auf die jeweiligen Orte mit unterschiedlich Ausprägungen in der Materialwahl und der räumlichen Differenzierung.

Ein funktionierender Handelsschwerpunkt am Ende der Fußgängerzone setzt eine Handelsnutzung mit Magnetfunktion voraus. Dies gelingt durch einen qualitativ hochwertiger Vollsortimenter mit 2.800 m² VKF in Verbindung mit belebender Gastronomie und weiteren Handelsflächen aus dem Bereich Textil, Schuhe, Lifestyle. Daneben sorgen Studentenappartements, eine Kindertagesstätte, sowie ein hoher Wohnungsanteil für eine urbane Mischung.

Das Energiekonzept setzt auf der vorhandenen Infrastruktur auf, erschließt lokale Potenziale und nutzt Synergien aus den gegenläufigen Bedarfsprofilen der einzelnen Nutzungsbereiche mit Nutzung der Abwärme aus der Kälteerzeugung Handel, oberflächennaher Geothermie und als Backup-System Fernwärme.

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Lage: Pforzheim-Mitte | Nutzung: 2.800 m² Handel, 9.860 m² Wohnen | Parkierung: 407 Stellplätze in einer Tiefgarage | Grundstück: 12.660 m² | Investor: GIEAG Immobilien AG

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